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Erste Medaillenhoffnungen erfüllt PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 08. April 2010 um 11:12 Uhr
Bericht (1) aus Bad Wildungen: Am Montag um 13 Uhr fuhr die Brandenburgische “Airforce 1” mit den jungen Medaillenhoffnung in Potsdam ab. Außer den Nachwuchsspielern sind Teamleader Marcin Swierzy, Busfahrer Bernd Merkens und das Betreuerehepaar Andre und Susann Peykow zur Jugendmeisterschaft mitgefahren. Nach Fahrt, erster Besichtigung der Spielstätte und einem ausgewogen Abendessen, wurden die Zimmer in der Holzfachschule bezogen. Alle Teilnehmer waren aufgeregt und konnten am Dienstag ausgeschlafen ... ... an die Tische gehen. Auf dem Zeitplan standen die Vorrunden jeder Altersklasse im Billard-Kegeln, Snooker U16, Pool-Mannschaften (ohne BBV) und Freie Partie (ohne BBV). Die Chancen stehen in diesem Jahr gut, den Primärvergleich gegenüber Sachsen wieder zu gewinnen. In der Altersklasse U15 war Paul Drobig Favorit, in der U17 hatte Eric Nowka Außenseiterchancen, die U19 ist mit vier Brandenburgern (Lehmann, Prestin, Pettke, Schock) dominiert und in der U21 starteten auch Medaillenhoffungen.

In der Snooker U16 startete das Schipkauer Talent Thimo Troks, der dann am Dienstag sensationell die Bronzemedaille gewann. Die Vorrunde im Billard-Kegeln wurde durch ein anderes System mit neuer Spannung versehen. Es wurden pro AK in zwei 4er-Gruppen gespielt, wobei jeder gegen jeder im direkten Vergleich a 2x25 Stoß antritt. Ab dem Halbfinale wurde dann 2x50 Stoß gespielt. Also zählten nicht primär die Kegel, sondern die Match- und Satzpunkte, danach erst das “Gefallene”.




In der Altersklasse U15 besiegte Paul Drobig zuerst Felix Ecknigk (233:142) und danach den Sachsen Daniel Richter (212:176), was ihm zum ersten Meistertitel verhalf. Sebastian Städter und Felix Ecknigk gewannen die Bronzemedaillen. Im Gegensatz dazu hatte sich in der U17 nur Eric Nowka für die Endrunde qualifiziert. Gegen Andre Friedrich gewann er nach durchwachsender Partie mit 206:190 Kegel und musste dann gegen seinen alten Konkurrenten Clemens Anger ran. Den Zuschauern wurde Billard auf höchstem Niveau geboten und durch die Lautstarke Unterstützung der “Edelfans“ war es, bis Anger Nerven zeigte, sehr spannend. Nowka lies dann die Brandenburger Jubel los, da er 249:223 Punkten gewann und seinen 2. Deutschen Meistertitel feiern konnte.

In der Brandenburger Domaine U19 konnte der erst 12 Jährige Max Gabel (nachgerückt, da nur 3 Sachsen meldeten) sich beweisen. Er holte gegen Franz Müller einen Sieg (106:76), hatte aber durch zwei Niederlagen gegen Pettke (99:103) und Schock (84:131) keine Chance auf das Weiterkommen. Er bewies aber trotzdem die gute Nachwuchsarbeit des BBV. In den "Brandenburger Halbfinals" hieß es dann zwei Mal Guben vs. Rhinow (Lehmann-Schock und Pettke-Prestin). Rhinow gewann beide Semifinals und feierte dann Kenny Prestin als Deutschen Jugendmeister. Durch eine knappe Niederlage gegen Eric Baldermann schied Benjamin Meier (121:123) leider schon in der Vorrunde der U21 aus.

Im Gegensatz dazu setzten sich Tobias Kufeld und Jonas Träger durch und trafen dann auch im Halbfinale aufeinander. Dort behielt dann Träger mit 266:255 Kegel die Oberhand und Kufeld blieb dann zumindest Bronze (die 6.(!) bis dato für den BBV). Im Finale hieß es dann Sachsen gegen Brandenburg, welches besonders auch wegen der Lautstärke der Fans zu einem einzigartigem Erlebnis wurde. Baldermann zog sein Spiel durch und Träger zeigte zum Ende seiner Partie einige Nerven. Am Ende dann Gold für Sachsen (283:267). Heute beginnen dann die Kämpfe für die Brandenburger, um das Edelmetall im 5-Kegelbillard und Billard-Kegeln der Mädchen.

von Jonas Träger

 
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